Vom Tagebau zur Seenlandschaft – Eine Bustour durchs Rheinische Revier und seine Zukunftserzählungen
Tickets
Beim Ticketkauf haben Sie die Möglichkeit, nach Selbsteinschätzung zwischen vier verschiedenen Preis-Kategorien auszuwählen:
- Minimalpreis
- Ermäßigter Preis
- Regulärer Preis
- Unterstützer*innen Preis
Die Preise in diesen Kategorien variieren je nach den im Ticket enthaltenen Leistungen.
Darüber hinaus bieten wir ein Kontingent an kostenlosen Tickets an, damit alle Menschen – unabhängig von ihrem Einkommen – teilhaben können. Schreiben Sie uns dafür einfach eine E-Mail an service@pact-zollverein.de.
Treffpunkt Bustour
Treffpunkt ist um 12:40 Uhr bei PACT Zollverein. Die Bustour beginnt um 13 Uhr. Nach Ende der Veranstaltung erfolgt die Rückfahrt bis nach Essen Hbf.
Dauer
Der Ausflug dauert insgesamt ca. 6 Stunden.
Barrierefreiheit
Die Veranstaltung vor Ort im Rheinischen Revier findet auf unebenem Gelände statt und ist für Rollstuhlnutzende sowie Menschen mit Gehbehinderung leider nicht barrierefrei zugänglich. Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail unter access@pact-zollverein.de.

© Stefan Hilterhaus
Die Tour ins Rheinische Revier führt in eine aufgerissene Landschaft zwischen Braunkohleabbau und Zukunftsversprechen. Wo sich heute noch die gewaltige Grube des Tagebaus Hambach zeigt, soll in den kommenden Jahrzehnten eine neue Seenlandschaft entstehen – ökologisch, wirtschaftlich und touristisch aufgeladen.
Die Tour schaut auf diese versprochene Zukunft – und auf die Realität vor Ort. In Elsdorf, Manheim und Bürgewald begegnen wir Menschen, u. a. der Künstlerin Silke Schatz und der Landschafts- und Freiraumplanerin Daniela Karow-Kluge, die den Strukturwandel planen, begleiten oder befragen. So wird das Revier als umkämpfter Raum erfahrbar – und die Frage dringlich, was aus dieser Landschaft werden soll und wer darüber entscheidet.
Tickets
Beim Ticketkauf haben Sie die Möglichkeit, nach Selbsteinschätzung zwischen vier verschiedenen Preis-Kategorien auszuwählen:
- Minimalpreis
- Ermäßigter Preis
- Regulärer Preis
- Unterstützer*innen Preis
Die Preise in diesen Kategorien variieren je nach den im Ticket enthaltenen Leistungen.
Darüber hinaus bieten wir ein Kontingent an kostenlosen Tickets an, damit alle Menschen – unabhängig von ihrem Einkommen – teilhaben können. Schreiben Sie uns dafür einfach eine E-Mail an service@pact-zollverein.de.
Treffpunkt Bustour
Treffpunkt ist um 12:40 Uhr bei PACT Zollverein. Die Bustour beginnt um 13 Uhr. Nach Ende der Veranstaltung erfolgt die Rückfahrt bis nach Essen Hbf.
Dauer
Der Ausflug dauert insgesamt ca. 6 Stunden.
Barrierefreiheit
Die Veranstaltung vor Ort im Rheinischen Revier findet auf unebenem Gelände statt und ist für Rollstuhlnutzende sowie Menschen mit Gehbehinderung leider nicht barrierefrei zugänglich. Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail unter access@pact-zollverein.de.
PROGRAMM
1. Station / Elsdorf (Aussichtspunkt Terra Nova I)
2. Station / Manheim
Silke Schatz – ›Manheim calling walk- die Pflanzen im Blick‹
Silke Schatz beschäftigt sich mit Orten und ihrer Geschichte, oft unter dem besonderen Fokus von Architekturen als Spiegel spezifischer gesellschaftspolitischer Verhältnisse und Stimmungen. In ihrer aktuellen Werkserie ›Manheim calling‹, die im Sommer 2021 begann, besuchte Silke Schatz das Dorf Manheim, das möglicherweise eines der letzten Dörfer ist, die aufgrund des Braunkohletagebaus im Rheinland zerstört werden. Seit 2022 hat Silke Schatz insgesamt 12 Spaziergänge mit unterschiedlichen Akteur*innen aus Museen und Hochschulen veranstaltet. Sie führt Menschen durch sich wandelnde Orte und versucht dabei, den Bildungscharakter hervorzuheben, der sich vor allem auf die ruderale Vegetation richtet und nebenbei die Geschichte eines Ortes erzählt – zusammen mit Werken, die in diesem Zusammenhang entstanden sind und in Museen, Sammlungen und Galerien gezeigt wurden und werden. Der Spaziergang am 8. Mai wird der erste dieser Art im Jahr 2026 sein.
Silke Schatz arbeitet medienübergreifend und erschafft Zeichnungen, Skulpturen und Installationen. Sie studierte, u. a. als Meisterschülerin von Thomas Huber, an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und an der School of the Art Institute of Chicago. Schatz’ Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem bei der Manifesta 5 (San Sebastián), im Project Arts Centre (Dublin), im Armand Hammer Museum (Los Angeles) sowie in der Galeria Fortes Vilaça (São Paulo). In jüngerer Zeit wurden ihre Werke bei der Triennale Kleinplastik Fellbach, im Ludwig Forum Aachen sowie in der Galerie Meyer Riegger gezeigt. 2021 zeigte sie ›Manheim calling‹ als Einzelausstellung im Kunsthaus NRW.
Silke Schatz arbeitet medienübergreifend und erschafft Zeichnungen, Skulpturen und Installationen. Sie studierte, u. a. als Meisterschülerin von Thomas Huber, an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und an der School of the Art Institute of Chicago. Schatz’ Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem bei der Manifesta 5 (San Sebastián), im Project Arts Centre (Dublin), im Armand Hammer Museum (Los Angeles) sowie in der Galeria Fortes Vilaça (São Paulo). In jüngerer Zeit wurden ihre Werke bei der Triennale Kleinplastik Fellbach, im Ludwig Forum Aachen sowie in der Galerie Meyer Riegger gezeigt. 2021 zeigte sie ›Manheim calling‹ als Einzelausstellung im Kunsthaus NRW.

© Hubert Perschke
3. Station / Bürgewald
Daniela Karow-Kluge – ›Ausgangspunkte und Pioniere des Wandels‹
Die ›tu! Hambach‹ findet als Dialogplattform seit 2023 jährlich im früheren Tagebaudorf Bürgewald und Umgebung statt. Sie ist ein innovatives Format des kollaborativen und transdisziplinären Lernens, Gestaltens und gemeinsamen Wirkens für einen nachhaltigen Strukturwandel. Vorgestellt werden Projekte, Ideen, Pioniere und Lehrformate, die Ausgangspunkte und Resonanzräume für Wandel sein können.
Daniela Karow-Kluge, Landschafts- und Freiraumplanerin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtentwicklung sowie am Institut für Landschaftsarchitektur der RWTH Aachen University. Sie beforscht und gestaltet kokreative Transformationsprozesse sowie Umbaupraktiken von Stadt und Landschaft an der Schnittstelle zwischen Forschung, Lehre und Praxis.
Daniela Karow-Kluge, Landschafts- und Freiraumplanerin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtentwicklung sowie am Institut für Landschaftsarchitektur der RWTH Aachen University. Sie beforscht und gestaltet kokreative Transformationsprozesse sowie Umbaupraktiken von Stadt und Landschaft an der Schnittstelle zwischen Forschung, Lehre und Praxis.

Daniela Karow-Kluge © Friederike Fugmann
Weitere Veranstaltungen
Koproduktion
Deutschlandpremiere