Radouan Mriziga
AKAL

  • Fr. 25.11.22 20 Uhr
  • Sa. 26.11.22 20 Uhr

VVK 15€ erm. / 10€
AK 20€ erm. / 15€

In englischer Sprache

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Kann Choreographie die Lücken in unserem historischen Gedächtnis schließen? ›AKAL‹ (tamazight für ›Erde‹) ist der dritte Teil einer Trilogie von Radouan Mriziga, in der er sich mit den Erkenntnistheorien der Imazighen, der indigenen Bevölkerung Nordafrikas, beschäftigt. Ihre mündlich überlieferte Kultur wurde jahrhundertelang ignoriert, doch für Mriziga enthält sie den Keim einer neuen Zukunft. Im Mittelpunkt jeden Teils der Trilogie, zu der auch ›Sonne‹ und ›Mond‹ gehören, stehen mythologische Frauenfiguren, die die Kultur der Imazighen verkörpern und schützen. In ›AKAL‹ ist es die altägyptische Göttin Neith, die mit Geburt und Tod assoziiert wird und die Seelen der Toten in die Unterwelt führt. In diesem Solo zelebriert Mriziga die Kraft der Göttin in Zusammenarbeit mit der ruandischen Choreographin, Tänzerin und Sängerin Dorothée Munyaneza. Rituale, traditionelle Tänze, Architektur, Geschichtenerzählen, Gesang, Poesie, Rap: In ›AKAL‹ kommt alles in einem intimen choreografischen Raum zusammen, in dem ein neuer Blick auf eine unterdrückte Vergangenheit uns von einer inklusiveren Zukunft träumen lässt.

Radouan Mriziga im Portrait bei arte TRACKS

Konzept und Choreographie: Radouan Mriziga Zusammenarbeit & Performance: Dorothée Munyaneza Choreographische Assistenz: Maïté Minh Tâm Jeannolin, Sondos Belhassen Dramaturgische Unterstützung: Esther Severi Unterstützung Recherche: Hajar Ibnouthen Szenographisches Konzept: Tewa Barnosa, Radouan Mriziga Visuals: Tewa Barnosa Lichtdesign: Estelle Gautier Kostüm: Lila John Technische Leitung: Estelle Gautier Soundtechnik: Milan Van Doren Gedicht: ›I fled this realm‹ von Asmaa Jama Assistenz: Rania Barhoumi

Produktion: A7LA5 vzw (Brüssel) Koproduktion: PACT Zollverein (Essen), DeSingel (Antwerpen), Kaaitheater (Brüssel), Tanzquartier Wien (Wien), Festival de Marseille (Marseille), Walker Art Center (Minneapolis), Wexner Center for the Arts (Columbus), Contemporary Arts Center (Cincinnati) Cultuurcentrum C-Mine (Genk) Residenzen: deSingel - International Art Campus (Antwerpen), Festival de Marseille (Marseille), Kunstenwerkplaats Pianofabriek (Brüssel) Besonderer Dank an: Sharjah Art Foundation Gefördert durch: De Vlaamse Overheid Internationaler Vertrieb & Tourmanagement: : Something Great (Berlin)