Journal
Insights, Perspektiven,
Aktionen & Impulse

Astrid Deuber-Mankowsky: Google_Baby und das Lebenskonzept

Die Medienwissenschaftlerin Astrid Deuber-Mankowsky veröffentlichte 2017 einen Aufsatz zum Film ›Google_Baby‹ mit dem Thema der Globalisierung von Schwangerschaft und ihrer filmischen Dokumentation. In einem kurzen Impuls gibt sie einen Einblick in ihre Forschungen zu diesen Themenkomplexen und diskutiert im anschließenden Gespräch mit Fabian Saavedra-Lara grundlegende Fragen zu unterschiedlichen Lebensbegriffen, die in den künstlerischen und wissenschaftlichen Beiträgen des Festivals widerklingen.

Marie-Luise Angerer: Eine neue Zone des Nichtbewussten – wo Leben und Technik aufeinandertreffen

Die Welt ist empfindsam geworden: von der Pflanze bis zum Baum, vom Kühlschrank bis zum Auto. Überall regeln Sensoren Gleichgewicht, Sicherheit, Emotionen, Wasser- und Lichthaushalt. Nano- und Sensortechnologien übersetzen zwischen natürlichen und artifiziellen Prozessen, machen diese übertragbar und verschalten dadurch ehemals getrennte Bereiche.

The Agency, Prof. Dr. Paula-Irene Villa Braslavsky: Medusa Bionic Rise

Für die Recherche zu ›Medusa Bionic Rise‹ arbeiteten The Agency u. a. mit der Soziologin Paula-Irene Villa. Auf Grundlage ihrer Gespräche entstand das futuristische Setting der Arbeit — ein Techno-Gym für die Selbstoptimierung durch Biohacking und Pharma-Doping. Mit Paula-Irene Villa sprechen die Künstlerinnen über den Körper in der Gegenwart und seine Veränderbarkeit auf der technischen, biologischen und diskursiven Ebene. Was bedeutet Körperlichkeit in einer Welt der absoluten Selbstoptimierung?

Madeleine Böckers, Oliver Kuchenbuch & Justus Pötzsch: Life Science - Life Writing

Wie führen die durch die Biomedizin erschlossenen neuen Möglichkeiten des menschlichen Lebens zu Grenzerfahrungen? Wie fühlen sich beispielsweise Menschen, die ihr Dasein der Reproduktionsmedizin verdanken? Diesen und anderen Fragen widmet sich das Graduiertenkolleg ›Life Sciences, Life Writing: Grenzerfahrungen menschlichen Lebens zwischen biomedizinischer Erklärung und lebensweltlicher Erfahrung‹ der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. In drei kurzen Impulsvorträgen geben drei Doktorand*innen Einblick in ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte.

Transforming City Regions III

Weltweit verändern sich die Metropolregionen rasch, um das in den nächsten 20-30 Jahren erwartete städtische Wachstum aufzufangen. Während der urbane Wandel im globalen Süden von unregelmäßigen Urbanisierungsprozessen geprägt sein wird, müssen auch die formalen Rahmenbedingungen im globalen Norden hinterfragt werden, um eine nachhaltigere, gerechtere und lebendigere urbane Zukunft zu gewährleisten.

fieldworks about ›distant voices‹

Nach einer Reihe von Arbeiten, die gezielt auf konkrete Räume ausgerichtet waren, verspürten wir das Bedürfnis, unsere Auseinandersetzung mit dem Thema Raum zu vertiefen und uns dabei insbesondere mit den Auswirkungen von räumlichen Anordnungen auf den Körper und dessen Wahrnehmung zu befassen.

fieldworks about fieldworks

Unsere Kollaboration (Avdal & Shinozaki) begann 1996. Unser erstes Duett wurde am Dixon Place in New York konzipiert und gezeigt. Wir haben bis heute mehr als 20 Tanzprojekte auf die Bühne gebracht.

Tanzplattform in Deutschland 2018

Die Tanzplattform ist ein Versuchsfeld aktueller Strömungen in Choreographie, Tanz und Performance mit internationaler Strahlkraft. Die Edition 2018 zeigte 13 bemerkenswerte zeitgenössische Produktionen der vergangenen beiden Jahre, die mit substantieller Beteiligung deutscher Partner entstanden sind.

Tanzplattform-Blog: „Eigentlich hätte Rafaële Prima-Ballerina werden sollen”

Die Choreografin Rafaële Giovanola und der Dramaturg Rainald Endraß haben im Jahr 2000 das Ensemble CocoonDance gegründet. Mit ihrem Stück „MOMENTUM“ wurden sie zur Tanzplattform 2018 eingeladen. Vor ihrer Probe erzählten sie TPF-Bloggerin Patricia Knebel, wie ihr Leben auch hätte aussehen können, was CocoonDance zum Leben erweckt hat und warum sie Tanz mit bildender Kunst vergleichen.