Journal
Insights, Perspektiven,
Aktionen & Impulse

Making Of: Kate McIntosh über ›To Speak Light Pours Out‹

Mit ihrem neuen Stück lädt Kate McIntosh ein, in eine Welt aus Percussion und Stimme einzutauchen. ›To Speak Light Pours Out‹ beginnt dort, wo Beats den Körper erfassen und Glücksgefühle erzeugen und die schiere Kraft von Stimmen sich entfaltet. Wir sprachen mit ihr über den Entstehungsprozess, die Bedeutung des Titels und die Kunst des (Zu-)Hörens.

#ResidencyInsights
Meg Stuart

Während ihrer Residenz nahm Meg Stuart auf unserem grünen Sofa Platz und sprach mit uns über das Stück, die Zusammenarbeit mit den Performer*innen und die Veränderungen und neuen Sichtweisen, die die Coronakrise für ihre Arbeit mit sich bringt.

#ResidencyInsights
Agata Siniarska

During the time of my residency I was working with the body following the direction of gravity thus following the choreography of 'going down to earth'.

Director's Note für ›Complete Works: Table Top Shakespeare: At Home‹

Complete Works: Table Top Shakespeare: At Home is a new version of an existing project in which we present the complete works of Shakespeare, using an ordinary table top as a stage and casting everyday objects as the characters. We’ve been presenting this work all over the world since 2015.
In this new version of the project the plays are presented at a table in the performers’ own homes – in the kitchen or amongst the books in a bedroom or workspace.

Die Threads in ›TechnoPoesis‹ – ein Brief

Johannes Paul Raethers aLivfeForms und Nathan Fain sind aktuell als Fellows bei PACT. In ihrem Brief geben sie Einblick die Threads und Prozesse ihrer künstlerischen Kollaboration: »Im Prozess, eine gemeinsame Sprache zwischen unseren künstlerischen Praktiken zu finden, haben wir begonnen unsere Arbeit als eine Sammlung einzelner Fäden (Threads) zu strukturieren: diese Form könnte man als eine Methodik der Kollaboration verstehen, die einen Vektorraum öffnet – in manchen Ecken dieses sich multidimensional ausdehnenden Raumes könnten die Ergebnisse ganz konkret spürbar werden, in anderen Bereichen scheinen die Schnittmengen der Themen weit auseinander zu liegen und materielle Ergebnisse nur schwer greifbar.«

Ein Brief von Claire Vivianne Sobottke, Maria Francesca Scaroni & Tian Rotteveel

Claire Vivianne Sobottke, Maria Francesca Scaroni & Tian Rotteveel sind aktuell Fellows bei PACT. Wie haben sie die letzten Wochen erlebt und wie verändert sich die Zusammenarbeit? »Während der letzten Monate, als das Leben, ebenso wie unsere Beziehungen und unsere Arbeit durch COVID radikal veränderten, fühlten wir uns in diesen Zeiten der Krise* ebenso inspiriert wie auch gezwungen, alternative Wege für Begegnungen, Forschung und gegenseitige Unterstützung zu entwerfen und zu beschreiten.«

Ein Brief von Sophie De Somere & Barbara Raes

Sophie De Somere und Barbara Raes haben in der Zeit der Coronakrise über den Charakter des Miteinanders und Formen der Fürsorge nachgedacht: »Miteinander sein« bedeutet, sich von der Freude, den Sorgen und der Traurigkeit eines anderen berühren zu lassen. Sich von äußeren Umständen berühren zu lassen. Wir haben in diesen Monaten der durch die Pandemie verursachten Krise gelernt, »miteinander« zu sein. Das hat unser Fellowship bei PACT stark beeinflusst, nicht nur wegen dem, was unmöglich blieb, sondern vor allem weil es uns die Möglichkeit gab, zu erforschen, wie wir diese dramatische Zeit in etwas verwandeln können, das von radikaler Hoffnung erfüllt ist. 

#ResidencyInsights
THE AGENCY

Im Rahmen der PACT Residency schließen wir an unsere Recherche über kommerzielle Leihmutterschaft in Indien an, die wir 2019 als Gäste des Goethe Instituts Bangalore Max Mueller Bhavan durchführen konnten. Die Lektüre von Sophie Lewis “Full Surrogacy Now” führt uns - abgesehen von den Ungleichheiten des globalen Marktes - zur Leihmutter als einer potentiell utopischen Figur: Hier wird das Muttern ("Mothering") als soziale Praxis erdacht, die unabhängig von Blutsverwandtschaft, der Ausstattung durch einen Uterus oder Gender stattfinden kann.

Anne Nguyen: À mon bel amour / Emotions - Phrases - Masques

Fließend bewegt sich Anne Nguyen zwischen den Grenzen verschiedener Stile und verbindet diese in lässiger Eleganz. Für ›À mon bel amour‹, das im März bei PACT zu sehen gewesen wäre, beschäftigte sich die französisch-vietnamesische Choreographin mit der Wahrnehmung des Individuums, der des Paares und des Kollektivs innerhalb verschiedener Identitäts- und Schönheitsentwürfe. Dabei lässt sie mit Voguing, Waacking, Popping, Locking und Krump verschiedene urbane Stile mit zeitgenössischem Tanz zusammenwirken. In ihrem Beitrag für #pactconnected hat Anne Nguyen ein Glossar der Stile und drei Videosequenzen ihrer Arbeit zusammengestellt.